Freitag, 30. März 2007

Die Mutter vom kleinen Eisbären Knut im Interview

Es tun sich Abgründe auf. Alle Welt feiert jeden auch noch so kleinen Move des sooo süßen Eisbären Knut aus dem Berliner Zoo. Und jeder fragt sich: Wie kann die Mama so einen solch hilflosen, kleinen Bären verstoßen? Beckmann hat es nun geschafft, Tosca die Mutter von Knut im persönlichen Gespräch zu ihren Motiven zu befragen. Die Sache an sich bleibt unverständlich, aber es wird deutlich, dass sie es auch nicht immer einfach im Leben hatte. Mit gewohnt sicherer journalistischer Fragetechnik spannt Beckmann den Bogen von der Vergangenheit im Staatszirkus der DDR bis zum Tristen Dasein im Berliner Zoo, er legt die Wunden offen, die bei der Mutter dadurch entstanden, dass ihr Schwager jedes Jahr an Silvester im "Dinner for One" mit einem Tritt auf den Hinterkopf der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Knuts Mutter spricht von dem Druck, den Stereotypen aus dem Dschungelbuch gerecht zu werden und rechnet ab mit den so genannten Tierpflegern - von ihr nur Schließer oder Wächter genannt. Danke Beckmann.

Link: sevenload.com

Kommentare:

jensen hat gesagt…

Hab dich grad auf den sofa-experten verlinkt. Falls du wider Erwarten was dagegen hast, bitte melden!

Michi hat gesagt…

Hmm, Knutomanie....

War ja klar, dass Knuts Muddi kifft. Wahrscheinlich ist sie dadurch psychisch labil....