Freitag, 27. April 2007

Wählen gehen!

Was gewählt wird, ist zwar nicht egal, aber in meinen Augen ist es entscheidender, überhapt zu wählen. Positives Beispiel: Die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich am 23. April. 84,6 Prozent haben von dem Recht, ihre Stimme abzugeben, Gebrauch gemacht. Nun hat Frankreich sicherliche eine ganz andere demokratische Geschichte als Deutschland, aber dennoch sollte das mal einige Leute aufrütteln. Zum Beispiel in Sachsen-Anhalt. Die 42,1 Prozent Beteiligung bei den Kommunalwahlen 2004 waren bisher der Negativrekordhalter in Deutschland, jetzt haben sie mit 36,5 Prozent nochmal einen draufgelegt. Schade, wirklich schade und dumm zugleich.

Da es für viele Menschen schwierig ist, sich ein Bild von dem zu machen, was die Parteiprogramme von CDU, SPD, FDP, Grüne & Co. bedeuten, wofür die Kandidaten im einzelnen einstehen, kann ein so genannger Wahl-O-Mat eine gewisse Hilfestellung sein. Hier werden dem Nutzer 30 politische Aussagen vorgestellt. "Stimme zu", "Neutral", "Stimme nicht zu" und "These überspringen" sind die Wahlmöglichkeiten, die der Wähler dann anklicken kann. Jedenfalls in der Version der Landeszentrale für politische Bildung Bremen zur Bürgerschaftswahl 2007. Der Computer gleicht die Antworten mit den Antworten ab, die die Partei auf diese Fragen hat. So bekommt man eine Tendenz, welcher Kandidat am ehesten den eigenen Wünschen an die Entscheidungen der Politik entspricht. Das hilft villeicht, eine Entscheidung zu treffen, aber nicht vergessen: Am 13. Mai 2007 ins Wahllokal gehen und die Stimme abgeben. Wer seine Wahlunterlagen noch nicht haben sollte: Kontaktiert das Statistische Landesamt Bremen, Wahlamt, An der Weide 14-16, 28195 Bremen.

1 Kommentar:

jensen hat gesagt…

Ich unterstütze diesen wichtigen Aufruf voll und ganz!