Mittwoch, 13. Februar 2008

Bruce hübscht die ARD auf

Der ARD-Bruce kann einfach alles. Er war bei der Army, war Model, Model-Coach etc. pp. Jetzt darf er im öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf Kosten der Gebührenzahler mit seiner Show "Bruce" Menschen coachen, wie sie denn besser aussehen, erfolgreicher werden, etc.
Das Selbstverständnis der Show lautet:
Bruce Darnell will Frauen und Männer, die mit sich selber unzufrieden sind, zu gutem Aussehen und damit zu größerem Selbstbewusstsein und einem neuen Selbstverständnis verhelfen. Als Moderator einer eigenen Show bekommt Bruce Darnell die Gelegenheit, seine Vorstellung von Selbstbewusstsein, Ausstrahlung und Authentizität den Kandidatinnen und Kandidaten in seiner Sendung nahe zu bringen. (ARD)
Ich persönlich finde es irgendwie schade, dass meine Gebühren dafür draufgehen, das weiterhin fragwürdigen Schönheitsidealen in der Öffentlichkeit soviel Raum eingeräumt wird. Da mag es sein, dass Bruce vielleicht ein wenig mehr auf die Teilnehmer seiner Show achtet und auch mal empfiehlt, so zu bleiben, wie man ist, aber naja - das Oberthema à la "Nur wenn ich gewissen Schönheitsidealen entspreche, werde ich glücklich, zufrieden und muss nicht allein sein" schwingt immer mit. Eine nette Umschreibung des Sendeinhalts gibt es bei Spiegel Online:
Bruce Darnell, ehemaliger Heidi-Klum-Gehilfe in "Germany's Next Top Model", startet seine Stilberatungssendung als bunten Mischmasch aus Psychotherapie und Körperoptimierung. Hedi Slimane goes Sigmund Freud, und dazu ein priesterlicher Ernst, der noch den hohlsten Spruch wie eine Offenbarung klingen lässt. (Spon)

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