Mittwoch, 9. Juli 2008

Allegro, allegretto - Autosymphoniker

In der zurückliegenden Woche gab es endlich wieder Kultur, Musik und Kunst kompakt - für Bremerinnen und Bremer umsonst und draußen am Osterdeich. Nachdem das Festival in vielen Jahren dadurch glänzte, dass es schlechtes Wetter mit sich brachte, war das in diesem Jahr etwas anders. Laut Veranstalter haben sich mehr als 150.000 Menschen von Mittwoch Abend bis Sonntag an der Weser aufgehalten, um sich von Weltmusik inspirieren zu lassen, Performances aus nahezu jeder erdenklichen Disziplin der darstellenden Kunst zu genießen, oder aber einfach das Flair einer vielschichtigen und mulitkulturellen Veranstaltung einzuatmen. Ich fand's klasse, besonders beeindruckt haben mich die Leipziger Autosymphoniker.
Das Ensemble spielt klassische Instrumente wie etwa Violine, es wird gesungen - ich würde sagen ein Bariton (?). Soweit nichts außergewöhnliches. Wie man aber auf den folgenden Videos erkennen kann, steht des deutschen liebster Freund und des Klimas größter Feind im Mittelpunkt der musikalischen Arrangements, das Auto. Und mit ihm sein musikalisches Potenzial. Es wird gehupt, Gas gegeben, mit Türen geschlagen, mit Wasser gespritzt und auf dem Kotflügel getrommelt - alles fein nach Noten von Beethoven und Co. 


Weitere Videos gibt's bei YouTube.

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