Sonntag, 10. Oktober 2010

Die faltbare, elektronische Zeitung. Wieder mal ...

Bereits im Journalistik-Studium kamen in regelmäßigen Abständen zwei Themen immer mal wieder auf die Agenda: Erstens: Tageszeitungen sind (fast) tot, die Zukunft ist digital. Ist so. Warum? Ist so. Einfacher, schneller, flexibler, u.v.m. Was dann auch gerne zur Sprache kam: Die elektronsiche Tageszeitung. Zum Zusammenklappen, mit Onlineverbindung und daher immer aktuell, im besten Fall multimedial, robust und nachhaltig. Nur habe ich außer Prototypen niemals ein funktionierendes Exemplar zu Gesicht bekommen.

Rechtzeitig zum World Editors Forum 2010 in Hamburg grüßt nun erneut ein Murmeltier in Sachen Digitale Medienrevolution. Versteht mich nicht falsch, ich stehe neuen Technologien sicherlich überdurchschnittlich aufgeschlossen gegenüber, aber das ist irgendwie a) ein alter Hut und b) zugleich auch noch einer, der nicht auf den Kopf passt (was ein Bild ...). Welcher Wertstoff wird denn verwendet, damit man die in diesem Fall »Newsslate« genannte Technik der Media Innovation Group immer wieder knicken und falten kann, ohne, dass ihr was passiert?

Ich kann mir auch munter ausdenken, wie so ein Device aussehen könnte, die Jungs aus der Rendering-Abteilung fragen, ob Sie mir ein Video basteln können und es mit schmuckem Electro-Pop unterlegen lassen. Und was ist dann der Punkt? Egal. Auf jeden Fall bleibt so etwas wie die Newsslate weiterhin eine tolle Idee, an der sich nur außer der Präsentationsform (in Blogs, mit besserer Musik und besserem Design) in den letzten fünf Jahren aber auch gar nichts geändert hat.



Ob die Entwickler in Zukunft auch berücksichtigen, dass man ab und an gerne einen Fisch in der Tageszeitung einwickeln möchte? Ich bin gespannt. Vielleicht gibt es da ja mal jemanden, der sich auch dieser Frage annimmt. Auf das Video bin ich gespannt.

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