Mittwoch, 23. Dezember 2015

Ausprobiert: Spacewallet Mini-Geldbörse

Dicke Taschen bei engen Jeans? Nicht so hübsch, unbequem dazu. Nicht nur meine bessere Hälfte beschwert sich regelmäßig, dass Männer die oft durchaus ansehnliche Rückansicht durch dicke Portemonnaies verschandeln würden. Da muss man(n) reagieren.

Der erste Schritt: Mal kurz nachdenken, was man den wirklich im Portemonnaie braucht. Und siehe da: soviel ist es meist gar nicht. Bei bellroy, einem australischen Unternehmen, das sich ganz dem Thema "better ways to carry" verschrieben hat, bekommt da auch noch ein wenig Nachhilfe. Ach ja: diesen Blog "Carryology" betreiben sie auch.

Wer es noch kleiner mag, für den könnte ein fränkisches - oder oberfränkisches, um genau zu sein - Produkt das Mittel der Wahl sein. Spacewallet. Im Prinzip nichts mehr als ein flexibles Band, das jedoch sehr stabil alle eingesteckten Karten seitlich hält. Selbst mit nur einer einzigen Karte: alles fest. Zusätzlich gibt es noch eine kleine aufgesetzte Tasche aus gut verarbeitetem Leder. Hier ist Platz für gefaltete Banknoten oder auch Kleingeld.


Ich nutze die Classic-Variante, die zugleich die dünnste ist. Farbe: Black chocolate. Wer sich an das Verkleinern der Geldbörse noch nicht so recht rantraut, für den hat der Shop auch andere Varianten, insgesamt vier. Alle können in den verschiedensten Farben und Mustern bestellt werden. 

Der Mann hinter dem Unternehmen: René Seppeur. Der Gründer hatte die Idee und ist ihr gefolgt: "Nun ein kleines Geldbörsen-Imperium aufbauen", sagt er im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. Ich kann nur empfehlen, ihn dabei zu unterstützen. Aufgrund des Produkts, ausschließlich.

Fazit

Im Alltag hat sich das Spacewallet schnell bewährt. Lediglich das Herausnehmen von Geldscheinen beim Bäcker ist ab und an mal ein wenig fummelig. Und manchmal erkennt das Lesegerät am Bürogebäude nicht, dass es sich um eine korrekte Zugangskarte handelt. Dann muss sie dennoch nicht herausgenommen werden - ein kleines Ziehen reicht aus.

Mein konkreter Anwendungsfall: Zugangskarte fürs Büro und dazu noch ein paar oft benutzte Zahlungskarten sowie Führerschein. Das Bellroy-Portemonnaie ist seither schon länger nicht mehr aus der Tasche gezogen worden. Ach ja: und die Tasche trägt nun fast gar nicht mehr auf, Rückansicht gerettet.

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